Rezension: Wie man die Zeit anhält


Ich habe mir das Buch letztes Jahr, im Sommer, in der Buchhandlung gekauft. Der Titel sowie das Cover haben mich sehr angesprochen. Am Anfang dachte ich nur „Jackpot“, dann aber wurde die Geschichte für mich etwas langatmig. Die Zeitsprünge und die Übergänge in das nächste Kapitel sind sehr kurz und abrupt. Nur der erste und fünfte Teil haben mich sehr unterhalten. Der letzte Teil wurde spannend und auch emotional. Der Autor hat in seinem Roman den Schwerpunkt nicht auf die Geschichte gesetzt, sondern auf die Zeit, die Tom in seinen 439 Jahren erlebt. Seine große Liebe Rose begleitet ihm über die ganze Zeit in seinen Erzählungen. An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich den Punkt, als Rose und Tom sich verliebt haben verpasst habe. Es war kein Highlight, kein Drama, es war auf einmal da. Und dann kam Camille, die ich nicht immer verstanden habe. Ich konnte sie mir nicht richtig vorstellen sowie einige ihrer Handlungen.

Ich wollte mehrmals das Buch nicht mehr weiterlesen, aber ich tat es nicht und nun habe ich das Buch in ein paar Stunden vollständig gelesen. Ich bereue es nicht, denn so wie Matt Haig in seiner Danksagung schreibt „ein Buch wird erst dann ein richtiges Buch, wenn es gelesen wird“, so sehe ich das jetzt auch. Und jetzt ist dieses Buch ein „richtiges“ Buch geworden!

Ob ich das Buch weiterempfehle? Ich empfehle es jedem, der sich selbst eine Meinung über das Buch bilden möchte! Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sterne, weil ich in dieser Geschichte viel Potenzial sehe und freue mich, wenn diese verfilmt wird. Benedict Cumerbatch? OMG!! Ein großartiger Schauspieler!

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